Ersehnt die liebkosende Umarmung der Nacht, ergebe ich mich in Deine tröstenden Tiefen. Deckst meine müden Gedanken zu mit Erinnerungen an mich selbst. Lässt mich tauchen in die Weiten meiner Empfindsamkeit die ich nun ruhen lasse im innersten Kern meines verwundbaren Wesens. Soll es sich nähren am Nabel des Unantastbaren und wiedergebären in wahrhaftigem Sein ...
Einfach so – heut morgen In der kühlen Frische des Tages schmiegte ich mich in meinen riesigen Schal wärmte mich an der glatten Oberfläche meiner Lieblingstasse voll heißen Kaffees und war einfach nur da wunschlos geborgen selig verschlafen verträumt zufrieden mit mir und dem beginnenden Tag lächelte ich in mich hinein spürte, wie Wärme ...
ich suche meinen eigenen Blick finde mich in mir nach so langer, langer Zeit wo bin ich mir verloren gegangen? füge die Fetzen meiner Seelenhaut zueinander verbinde sie neu mit dem Kitt meiner Tränen den geweinten und ungeweinten liebkose die alten Wunden manche schon vernarbt andere noch frisch bestreichle ich sie mit sanfter Hand schenke ...
~ DAsein ~ ich krieche in den Tag auf leisen Pfoten strecke mein verschlafenes Gemüt wie eine Katze dehne mich langsam geschmeidig werdend genüsslich in die Länge begrüße meinen Körper auf ganz neue Art und Weise betrachte und betaste ihn noch unbeholfen scheu aber wohlwollend genieße meine (wieder) gefundene Lust an mir selbst schlürfe barfuß ...